Angeln in ...

Sachsen

Unter dem Dach des Landesverbandes Sächsischer Angler e.V. sind die 3 Regionalverbände

und der Anglerverband Leipzig e.V. miteinander verbunden.

Die regionalen Anglerverbände stellen ihren Mitgliedern als Pächter oder Eigentümer einen Großteil der sächsischen Fließ- und Stillgewässer zur Verfügung.

Alle in diesen 3 Verbänden organisierten Angler können damit in den Gewässern der drei sächsischen Verbände angeln. Sonderregelungen gelten nur für die Salmonidengewässer (gelbe und grüne Strecken im Gewässerverzeichnis) und die Fischereipachtgewässer (Satus "P").
it einem gemeinsamen Gewässerverzeichnis wird diese Verbundenheit dokumentiert.


Information des AV Elbflorenz Dresden e.V.

Deutschland

Auf Grund bilateraler Vereinbarungen zwischen unserem Landesverband und anderen Landesverbänden können kostengünstig viele Gewässer in weiteren Bundesländern beangelt werden. Für die Landesanglerverbände in Sachsen-Anhalt und Brandenburg werden die Angelberechtigungen mit Gewässerverzeichnis nur über unsere Angelvereine, in dem Sie als Angler individuell organisiert sind, ausgegeben. Für die anderen Landesverbände sind die Erlaubnisscheine nur in der Geschäftsstelle erhältlich. 

Für Angler, die sich nicht in dem Bundesland organisieren, in dem sie ihren Hauptwohnsitz haben, gelten in Bezug auf die Nutzung des Gewässerfonds Sonderregelungen.

 

Skandinavien

Angeln in Finnland

In Finnland dürfen alle Personen unter 18 Jahren und über 65 Jahre ohne Angelschein angeln. 18-65 Jährige brauchen keinen Angelschein, wenn Stippfischen oder Eisfischen praktiziert wird (Jedermannsrecht).

Für das Angeln mit einer Rute und Rolle muss hingegen eine Fischereigebühr sowie eine Gewässergebühr für das befischte Gewässer bezahlt werden.

Bei der Gewässergebühr gilt es zu beachten, dass man die richtige Region (Süd-Finnland, West-Finnland, Ost-Finnland, Oulu oder Lappland) auswählt. Lizenzen können auf der Webseite des "Agrikultur & Wald Ministeriums", MMM, erworben und sehr einfach online bezahlt werden. Danach kann man sich selbst seine Lizenz ausdrucken.

Für spezielle schnellfließende, salmonidenreiche Gewässer gilt es eine Tageskarte zu erwerben, die üblicherweise nur vor Ort erhältlich ist. Das Angeln in Naturschutzgebieten ist normalerweise untersagt.

Die schwedische Fiskekort

Wer in schwedischen Gewässern angeln möchte, benötigt neben der passenden Ausrüstung keine weiteren behördlichen Voraussetzungen. Allerdings ist eine gültige Angelkarte, die in Schweden als fiskekort bezeichnet wird, erforderlich.

Die fiskekort wird regional von Touristinformationen und anderen Läden offeriert. Aufgrund des Fischbesatzes können die Kosten, die für die Angelkarte veranschlagt werden, unterschiedlich hoch sein. Als vergleichsweise teuer gelten die Karten für Regionen, in denen Edelfische vorkommen. Dazu gehören Lachs, Forelle und Äsche. Im ganzen Land bezahlt man für die fiskekort jedoch nie mehr als 50 SEK (ca. 6,- €) pro Tag.

Alternativ können Monats- oder Jahreskarten erworben werden. Die Monatskarten bieten sich für längere Angelreisen im Land an. Angler, die öfter in schwedischen Gewässern fischen, sollten über den Kauf einer Jahreskarte (für mitunter nur ca. 25,- €) nachdenken, die unter verschiedenen Umständen die beste Variante ist.

Familienkarten kosten oft kaum mehr als eine Einzelkarte. In manchen Regionen gibt es für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren bis zu 50 % Rabatt.

In einigen Gebieten können sie kostenfrei und erlaubnisfrei angeln. Je nach Region ist mitunter nicht die Anzahl der Ruten festgelegt, sondern die Anzahl der Haken je Fiskekort beschränkt. Immerhin können dies 10 – 20 Haken sein.

Besonders teuer und streng reguliert ist das Angeln an Lachsflüssen, wie zum Beispiel der Mörrum.

In den fünf großen schwedischen Seen Vänern und Vättern als auch im Mälaren, Hjälmaren und Storsjön ist das Angeln auch für Urlauber kostenlos. Gleiches gilt für das Fischen im Meer, das während eines Angelurlaubs ein besonderes Erlebnis verspricht. Als sehr reizvoll gelten die Ostseeschärengebiete, in denen neben Hecht und Barsch auch verschiedene Meeresfische zuhause sind.

Mittlerweile führen viele Tankstellen und Kioske die schwedische fiskekort, sodass sie sich problemlos in größeren Orten erwerben lässt  … oder einfach per Internet unter www.ifiske.se (auch in Deutsch) buchen.

Fanglizenzen in Norwegen

In den norwegischen Küstengewässern kann lizenzfrei geangelt werden.

Zum Süßwasserangeln benötigen Sie je nach der zu beangelnden Fischart eine Kombination aus lokalen und nationalen Lizenzen. An einigen Orten müssen Sie möglicherweise auch eine Lizenz vom privaten Inhaber der Fischereirechte kaufen.

Lizenzen für das Angeln in Flüssen, Seen und Bächen werden von den lokalen Behörden ausgestellt. Sie gelten für einen bestimmten Bereich und Zeitraum – und sind in der Regel kostengünstig. Sie können in Sportgeschäften, Lebensmittelgeschäften, an Tankstellen sowie auf Campingplätzen gekauft werden. Angelführer (Guides) können die norwendigen Lizenzen meist ebenfalls ausstellen oder zumindest organisieren.

Zusätzlich muss jeder der älter als 16 Jahre ist und in Norwegen auf Lachs, Meerforelle oder Saibling angeln möchte, eine Fischereiabgabe zahlen. Dies ist online auf www.inatur.no/fiskeravgift oder in allen norwegischen Postämtern möglich. 2012 betrug die Abgabe aktuell NOK 235,- für Einzelpersonen, oder NOK 375,- für Familien.

Die Fischereiabgabe wird für ein Jahr (1. Januar bis 31. Dezember) entrichtet. Kinder unter 16 Jahren dürfen bis zum 20. August ohne Lizenz in norwegischen Gewässern angeln. Teurer und streng reguliert ist meist das Angeln an Lachsflüssen.

Sowohl für Angler als auch für Berufsfischer gilt in Norwegen ein absolutes Fangverbot für Aale.